Akteure


bankleer

Ausgehend von Aktionen und Performances verhandelt das Künstlerduo bankleer in Videos, Objekten und Installationen die Formkraft kapitalistischer Prozesse, die mit ökonomischen Versuchen der Ein- und Ausgrenzung
einhergeht. Die Künstler nähern sich einem Thema über mehrere Projekte hinweg aus unterschiedlichen Perspektiven. So entstehen Projektreihen, die sich überlappen und ineinander übergehen und Spannungszustände zwischen symbolischen und realen Räumen, zwischen den direkten Erfahrungen der
Intervention und deren Übersetzung in Objekte und visuelle Medien herstellen.

Tohubassbuuh
Termine: Montag, 23. Mai 2016 : 19:00 - 21:00
Ort: -Startpunkt Haus 22 (Offizierskasino), Ehemalige Stasi-Zentrale


Bernhard Schmidt

Bernhard Schmidt (DRK) ist Leiter der Notunterkunft für Geflüchtete in der Ruschestraße 104. Er versteht es als seinen Auftrag, die Bewohner*innen der Notunterkunft im Sinne ihrer Selbstbestimmung und gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu unterstützen, unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus oder ihrer Aufenthaltsdauer. Die persönlichen Geschichten, Bedürfnisse und Wünsche der Bewohner*innen der Notunterkunft sind ihm wichtig, und so unterstützt er Projekte wie den »Transitgarten«, gemeinsames Chor-Singen und verschiedene Begegnungsmöglichkeiten zwischen den Neuankömmlingen und alteingesessenen Kiezbewohnern. Durch diese und andere Initiativen versucht er, die soziale Distanz zwischen Geflüchteten und der Berliner Bevölkerung zu verringern.

Der Thementag zum Campus für Kunst und...
Termine: Samstag, 28. Mai 2016 : 11:00 - 13:00 | Samstag, 28. Mai 2016 : 14:00 - 15:30
Ort: -Haus 22, Saal im 1. OG-Haus 22, Saal im 1. OG


BStU

„Je besser wir Diktatur begreifen, um so besser können wir Demokratie gestalten.“
Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen

Die Behörde des Bundesbeauftragten (BStU) bewahrt in ihren Archiven die Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR auf und stellt sie nach den gesetzlichen Vorschriften des Stasi-Unterlagen-Gesetzes (StUG) Privatpersonen, Institutionen und der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Das Stasi-Unterlagen-Archiv
Termine: Dienstag, 24. Mai 2016 : 18:00 - 19:00 | Donnerstag, 26. Mai 2016 : 18:00 - 19:00
Ort: -Startpunkt Haus 22 (Offizierskasino), Ehemalige Stasi-Zentrale -Startpunkt Haus 22 (Offizierskasino), Ehemalige Stasi-Zentrale

Mielkes Revier – das Gelände der ehemaligen Stasi-Zentrale
Termine: Montag, 23. Mai 2016 : 18:00 - 19:00 | Mittwoch, 25. Mai 2016 : 18:00 - 19:00
Ort: -Startpunkt Haus 22 (Offizierskasino), Ehemalige Stasi-Zentrale -Startpunkt Haus 22 (Offizierskasino), Ehemalige Stasi-Zentrale


Cesy Leonard und Roland Jahn

Das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) bezeichnet sich als »Sturmtruppe zur Errichtung moralischer Schönheit, politischer Poesie und menschlicher Großgesinntheit«. Cesy Leonard ist Chefin des Planungsstabs und leitend an Stoffentwicklung und Konzeption von Aktionen beteiligt. Sie führt zudem das Filmdepartment des Zentrums für Politische Schönheit. Der Film »Schuld – Die Barbarei Europas« gewann 2012 den Deutschen Webvideopreis. Beim Steirischen Herbst inszenierte Leonard die »Kanzlerin im Untergrund«.

Der Journalist und Jenaer Bürgerrechtler Roland Jahn wurde am 28. Januar 2011 vom Deutschen Bundestag zum Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU) gewählt und am 14. März 2011 in sein Amt eingeführt.

Vom Feldherrenhügel zum Campus für Kunst und Demokratie
Termine: Freitag, 27. Mai 2016 : 19:00 - 21:00
Ort: -Haus 22, Saal im 1. OG


Cucula

Cucula versteht sich als Möglichkeitsraum, Erprobungsmodell, Plattform für interkulturellen Austausch, Bildungsprogramm, Manufaktur und vieles mehr.
Anfang 2014 startete das Projekt als visuelle Skizze einer Utopie, um nach neuen Wegen und Lösungsvorschlägen für die Flüchtlingspolitik zu forschen. Mittlerweile hat sich das Berliner Projekt zu einem realen Betrieb entwickelt und produziert als Manufaktur Designmöbel nach den Entwürfen von Enzo Mari. Die
gemeinsame Produktion eröffnet Geflüchteten die konkrete Perspektive, sich ihren Aufenthalt zu sichern und ihre Ausbildung selbst zu finanzieren.

Skizze einer Utopie
Termine: Montag, 23. Mai 2016 - Sonntag, 29. Mai 2016
Ort: -Haus 22, Foyer im 1. OG


Dagmar Hovestädt

Erinnerung und Demokratie: das Stasi-Unterlagen-Archiv im Spannungsfeld von historischer Aufarbeitung und aktuellen Fragen. Was erzählen uns die Stasi-Akten über unsere Vergangenheit und Gegenwart?
Dagmar Hovestädt ist seit März 2011 Pressesprecherin des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen. In den neunziger Jahren war sie Journalistin beim ARD-Magazin Kontraste in Berlin, in den nuller Jahren freie Autorin und Journalistin für das deutsche Fernsehen aus den USA.

Der Thementag zum Campus für Kunst und...
Termine: Samstag, 28. Mai 2016 : 11:00 - 13:00 | Samstag, 28. Mai 2016 : 14:00 - 15:30
Ort: -Haus 22, Saal im 1. OG-Haus 22, Saal im 1. OG


Daniel Bax

Daniel Bax, geboren 1970 in Blumenau (Brasilien), ist Redakteur im Inlandsressort der taz und schreibt dort vor allem zu Migrations- und Integrationsthemen.
Er hat Islamwissenschaft und Publizistik an der FU Berlin studiert, arbeitet seit 1998 für die taz und hat dort in diversen Ressorts gearbeitet, vom Feuilleton bis zum Debattenressort. Seit 2014 ist er im Vorstand des Vereins
»Neue Deutsche Medienmacher«, der sich für mehr Vielfalt in den deutschen Medien einsetzt. 2015 ist sein Buch »Angst ums Abendland. Warum wir uns nicht vor Muslimen, sondern vor den Islamfeinden fürchten sollten« im Westend Verlag erschienen.

Der Thementag zum Campus für Kunst und...
Termine: Samstag, 28. Mai 2016 : 11:00 - 13:00 | Samstag, 28. Mai 2016 : 14:00 - 15:30
Ort: -Haus 22, Saal im 1. OG-Haus 22, Saal im 1. OG

Angst ums Abendland Warum wir uns nicht vor Muslimen, sondern vor den Islamfeinden fürchten sollten
Termine: Donnerstag, 26. Mai 2016 : 19:00 - 21:00
Ort: -Haus 22, Foyer im 1. OG


Franziska Ruhnau für die Kiezspinne FAS e.V.

Die Kiezspinne ist ein gemeinnütziger Verein und wurde als nachbarschaftlicher Interessenverbund 1993 in Lichtenberg gegründet. Der Name bringt die Vision des Vereins zum Ausdruck: ein Netz zwischen Initiativen, Projekten, Trägern, öffentlichen Einrichtungen und engagierten Nachbarn im Kiez Frankfurter Allee Süd zu knüpfen. So entstanden bereits fruchtbare Verbindungen zwischen der Kiezspinne und Menschen mit Fluchtgeschichte aus der Ruschestraße, darunter Sprachkurse für Kinder und Erwachsene sowie ein Chor von Bürger*innen und Geflüchteten.

Franziska Ruhnau, Sozial- und Kulturanthropologin M.A., ist Koordinatoren für das Pilotprojekt »Mehrgenerationenhäuser ab 2017« in der Kiezspinne. Sie setzt sich in ihrer Arbeit vor allem mit Fragen der sozialen Teilhabe und dem Miteinander der Generationen auseinander.

www.kiezspinne.de

Der Thementag zum Campus für Kunst und...
Termine: Samstag, 28. Mai 2016 : 11:00 - 13:00 | Samstag, 28. Mai 2016 : 14:00 - 15:30
Ort: -Haus 22, Saal im 1. OG-Haus 22, Saal im 1. OG


Gemeinschaftsprojekt

Zu den Citizen Art Days sind alle Interessierten, Nachbarn und Neugierige herzlich eingeladen, am Aufbau des Transitgartens mitzuwirken. Um Anmeldung wird gebeten.

Transitgarten
Termine: Dienstag, 24. Mai 2016 : 11:00 - 15:00 | Dienstag, 24. Mai 2016 : 16:00 - 18:00 | Freitag, 27. Mai 2016 : 16:00 - 18:00
Ort: -Hof der Notunterkunft für Geflüchtete-Hof der Notunterkunft für Geflüchtete-Hof der Notunterkunft für Geflüchtete


Gerd Herklotz

Gerd Herklotz ist ein in Berlin lebender deutscher Dirigent mit viel Erfahrung in Oper, Konzert, Operette/Musical und Ballett. Sein besonderes Interesse gilt der Neuen Musik; so hat er schon viele Werke zur Uraufführung oder zur Wiederaufführung bringen können. Aufbauend auf Erfahrungen aus seiner Kindheit und Jugendzeit als Chorpräfekt im Dresdner Kreuzchor und Assistent der Dresdner Singakademie arbeitet er gern mit Chören und Sängern und spielt auch heute noch gelegentlich Liederabende.

Berlin singt mit Flüchtlingen
Termine: Sonntag, 29. Mai 2016 : 16:00 - 17:00
Ort: -Haus 22, Foyer im Obergeschoss


Henrik Mayer, Reinigungsgesellschaft

Was kann Kunst zu gesellschaftlichen Veränderungen beitragen? Resozialisierung von zeitgenössischer Kunst bedeutet vor allem die Auseinandersetzung und das Agieren innerhalb der Gesellschaft als Teil des künstlerischen Handelns. Resozialisierung kann deshalb auch als Rebpolitisierung verstanden werden. Sie fordert von der Kunst die Rückgewinnung eines Verhältnisses zur gesellschaftlichen Realität als Voraussetzung für politische Handlungsfähigkeit und soziale Befreiung. Sie erfordert verantwortungsvolles Handeln und ein kritisches Bewusstsein der Akteure. Reinigungsgesellschaft betrachtet die Herstellung sozialer Praxis aus dem Blickwinkel ihrer Anwendbarkeit. Praxis bedeutet hier bewusstes Handeln. Bei der Betrachtung dieses Handlungskonzeptes sind nicht nur die Auswirkungen auf die Gesellschaft von Bedeutung,
sondern auch die Rückwirkungen.

Der Thementag zum Campus für Kunst und...
Termine: Samstag, 28. Mai 2016 : 11:00 - 13:00 | Samstag, 28. Mai 2016 : 14:00 - 15:30
Ort: -Haus 22, Saal im 1. OG-Haus 22, Saal im 1. OG


José Lino Albino Barbosa

hat Philosophie an der Universidad Nacional de Colombia in Bogotá (Kolumbien) studiert. Seit 40 Jahren ist er als Initiator verschiedener kultureller Projekte in Bogotás Stadtteil San Cristobal tätig. Er ist Mitbegründer der »Corporación Promotora Cívico Cultural Zuro Riente«, die verschiedene künstlerische Projekte durchgeführt hat, um die dort alltäglichen
Gewalt-Erfahrungen in einer alternativen Form gemeinsam mit den Einwohnern zu verarbeiten.

Demokratie von unten
Termine: Mittwoch, 25. Mai 2016 : 19:00 - 21:00
Ort: -Haus 22, Foyer im 1. OG


Karen Packebusch

Karen Packebusch wurde 1981 in Dresden geboren. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Der Thementag zum Campus für Kunst und...
Termine: Samstag, 28. Mai 2016 : 11:00 - 13:00 | Samstag, 28. Mai 2016 : 14:00 - 15:30
Ort: -Haus 22, Saal im 1. OG-Haus 22, Saal im 1. OG

Hoffst Du?
Termine: Donnerstag, 26. Mai 2016 : 16:00 - 18:00
Ort: -Haus 22, Foyer im 1. OG


Kefei Cao

Mit vielen offenen Fragen hat die chinesische Theaterregisseurin Kefei Cao Mitte April begonnen, in Berlin einen Workshop mit aus Syrien und dem Irak geflüchteten Jugendlichen zu machen. Der Workshop reicht vom körperlichen Spiel über das gemeinsame Lesen in Arabisch, Deutsch und Chinesisch, über das Zeichnen ihrer persönlichen Erlebnisse und Träume bis zur spielerischen Umsetzung ihrer Biografien. Ausgehend von der legendären traditionellen chinesischen Oper »Flucht in der Nacht« (Ye Ben) wird das Thema »Flucht« zentral sein.

Flucht in der Nacht
Termine: Dienstag, 24. Mai 2016 : 15:30 - 17:30 | Mittwoch, 25. Mai 2016 : 15:30 - 17:30 | Donnerstag, 26. Mai 2016 : 15:30 - 17:30 | Freitag, 27. Mai 2016 : 15:30 - 17:30 | Sonntag, 29. Mai 2016 : 17:00 - 18:00
Ort: -Haus 22, Foyer im 1. OG-Haus 22, Foyer im 1. OG-Haus 22, Foyer im 1. OG-Haus 22, Foyer im 1. OG-Haus 22, Foyer im 1. OG


Kerstin Polzin

Das Entwickeln und Erforschen von eigenen Formen der Kommunikation, die Arbeit mit und an den gesellschaftlichen Zustandsräumen, ist die Grundlage aller Projektformate und Kooperationen Kerstin Polzins. Das Vermitteln von Kunst als gesellschaftliche Sprache und die Aktivierung und Aneignung künstlerischen Handelns der Beteiligten der Projekte stehen dabei in einem besonderen Fokus. Seit 2005 arbeitet sie mit Anja Schoeller unter dem Label zwischenbericht an nationalen und Internationalen Ausstellungen und Projekten. Mit Stefan Krüskemper arbeitet sie seit 2009 an der Intervention Superconstellation, die sich mit Fragen der Arbeit und der Gesellschaft auseinandersetzt.

Kerstin Polzin ist Mitinitatorin der Citizen Art Days.

Untitled Event
Termine: Samstag, 28. Mai 2016 : 16:00 - 18:00
Ort: -Haus 22, Saal im 1. OG


Libia Castro & Ólafur Ólafsson

Libia Castro (Spanien) & Ólafur Ólafsson (Island) begannen ihre Zusammenarbeit im Jahr 1997 in den Niederlanden. Sie leben in Berlin und Rotterdam. Ihre Arbeit ist interdisziplinär und soziopolitisch engagiert. Sie kann als eine laufende Untersuchung gesehen werden über die Art und Weise wie das Leben, die Gesellschaft und das Individuum durch sozioökonomische, kulturelle und politische Faktoren beeinflusst werden. Asymmetrie ist ein Leitprinzip in ihren multimedialen und interventionistischen Arbeiten, die oft Ungerechtigkeit, Ungleichheit und Emanzipation angehen, indem sie die Unterdrückten und das autoritative Subjekt sowie die Emanzipation abbilden. Zu ihren Werken gehören die Projekte der laufenden Kampagne »Your Country Doesn´t Exist« und »ThE riGHt tO RighT/WrOnG«.

Das Künstlerduo Libia Castro & Ólafur Ólafsson vertrat den isländischen Pavillon auf der 54. Biennale von Venedig im Jahr 2011, kuratiert von Ellen Blumenstein, und gewann 2009 den Prix de Rome in den Niederlanden. Unter ihren Einzelausstellungen sind Asymmetry -Libia Castro & Ólafur Ólafsson , von Adam Budak, TENT Rotterdam (2013) und Your Country Doesn´t Exist, Libia Castro und Ólafur Ólafsson, kuratiert von Juan Antonio Álvarez, CAAC Sevilla (2012). Unter ihren Gruppenausstellungen sind You Imagine What You Desire, 19. Biennale von Sydney (2014), Take Liverty!, Nationalmuseum für Zeitgenössische Kunst in Oslo (2014), Selected Artists, nGbK -Neue Gesellschaft für Bildende Kunst (2013), The Unexpected Guest, 7. Liverpool Biennale (2012), Favoured Nations, Momentum 5th Nordic Biennial of Contemporary Art (2009) und Principle Hope, Manifesta 7, Europäische Biennale (2008).

Libia Castro & Ólafur Ólafsson beteiligen sich an den Citizen Art Days 2015 mit einer Zeitungsausgabe von »ThE riGHt tO RighT/WrOnG« und »The Partial Declaration of Human Wrongs«, die im Radialsystem V zum Vereinigungsdenkmal 2040 ausgestellt werden.

ThE riGHt tO RighT/WrOnG
Termine: Samstag, 28. Mai 2016 : 19:00 - 21:00
Ort: -Haus 22, Foyer im 1. OG


María Linares

Linares interessiert sich für Zwischenmenschliches, sowohl in der eigenen Kunstproduktion wie auch in den Projekten, die sie organisiert und kuratiert. Ihr geht es ihr nicht nur um die Menschen, die freiwillig in ausstellungen gehen, sondern auch besonders um solche, die sie unter freiem Himmel überraschen kann. Die Projekte vollziehen sich in der konkreten Zusammenarbeit mit ihnen, d.h. in dem Austausch und in der aktiven Teilnahme von Ausstellungsbesuchern oder Passanten.

María Linares ist Mitinitatorin der Citizen Art Days.

Untitled Event
Termine: Samstag, 28. Mai 2016 : 16:00 - 18:00
Ort: -Haus 22, Saal im 1. OG


Oliver Ressler

Oliver Ressler, geboren 1970 in Knittelfeld, Österreich, lebt und arbeitet in Wien. 1989–1995 Hochschule für angewandte Kunst, Wien

Oliver Ressler ist ein Künstler und Filmemacher, der Installationen, Arbeiten im Außenraum und Filme zu Themen wie Ökonomie, Demokratie, Klimawandel, Widerstandsformen und gesellschaftlichen Alternativen realisiert.
Im Laufe der Jahre hat er mit den KünstlerInnen Zanny Begg (Sydney), Ines Doujak (Wien), Martin Krenn (Wien), Carlos Motta (New York), Gregory Sholette (New York), David Thorne (Los Angeles) und dem Politikwissenschaftler Dario Azzellini (Caracas/Berlin) zusammen gearbeitet.
Oliver Ressler hatte Einzelausstellungen in großen Kunstinstitutionen, darunter das Berkeley Art Museum USA, Platform Garanti Contemporary Art Center in Istanbul, Museum of Contemporary Art in Belgrad, Centro Cultural Conde Duque in Madrid, Bunkier Sztuki Contemporary Art Gallery in Krakau, der Kunstraum der Universität Lüneburg, Kalmar Art Museum in Schweden, Alexandria Contemporary Arts Forum in Ägypten, The Cube Project Space in Taipei, Wyspa Institute of Art in Danzig und LENTOS Kunstmuseum Linz.

Ressler nahm an über 250 Gruppenausstellungen teil. Unter anderem 2014 im Museo Reina Sofía in Madrid, SALT Beyoğlu in Istanbul, Espai d’art contemporani de Castelló in Spanien; 2013 im Yerba Buena Center for the Arts in San Francisco, Castello di Rivoli in Turin, Museum of Contemporary Art in Krakau,Lofoten International Art Festival – LIAF in Norwegen, International Contemporary Arts Festival in Riga, Steirischer Herbst in Graz, ZKM in Karlsruhe; 2012 bei Kadist Foundation in Paris, Artspace in Sydney, Tirana Architecture Week, DOX Center for Contemporary Art in Prag; 2011 im Van Abbe Museum in Eindhoven, MASSMoCA in North Adams, USA, Museum of Contemporary Art Vojvodina in Novi Sad, Centro Andaluz de Arte Contemporáneo – CAAC in Sevilla, Museo de Arte Carrillo Gil in Mexico Stadt; 2010 im National Museum of Contemporary Art in Athen, Raven Row in London, Nottingham Contemporary, Overgaden in Kopenhagen und Museum Berardo Collection in Lissabon.

Oliver Ressler war darüber hinaus an den Biennalen in Prag (2005), Sevilla (2006), Moskau (2007), Taipei (2008), Lyon (2009), Gyumri (2012), Venedig (2013), Athen (2013), Helsinki (2014), Marrakesch (2014) und Quebec (2014) beteiligt.

Schon Jahre vor der Finanz- und Ökonomiekrise 2008 betrieb Ressler Forschungen in Bezug auf Alternativen zum Kapitalismus, Alternative Economics, Alternative Societies (2003–2008), die zu 21 Ausstellungen auf der ganzen Welt und 16 Videoproduktionen führten. Resslers Buch Alternative Economics, Alternative Societies wurde 2007 vom Wyspa Institute of Art in Danzig auf Englisch und 2008 im Promedia Verlag in Wien in deutscher Sprache herausgegeben.

Seit Resslers erster Filmproduktion Rote Zora im Jahr 2000 realisierte er 20 Filme. Drei davon in Zusammenarbeit mit Dario Azzellini über die politischen Vorgänge in Venezuela und drei weitere über die Antiglobalisierungsbewegung. Seine Filme wurden bei tausenden Veranstaltungen von sozialen Bewegungen, Kunstinstitutionen und Filmfestivals gezeigt, darunter das European Media Art Festival in Osnabrück; Lisbon International Independent Film Festival in Lissabon, Antenna Documentary Festival in Sydney, FILMETS Badalona Film Festival in Barcelona, Impakt in Utrecht, Kasseler Dokumentarfilm- & Videofest, Duisburger Filmwoche, International Media Art Biennale WRO, Wroclaw, Image Forum Festival in Tokio, Centre Pompidou in Paris, ICA in London, New Museum in New York, Moderna Museet in Stockholm, Museo de Bellas Artes in Caracas, Serralves Museum of Contemporary Art in Porto und MAMbo—Museo d’Arte Moderna di Bologna.

2002 gewann Ressler den ersten Preis des International Media Art Awards des ZKM.

Eine Retrospektive seiner Filme fand 2013 im Centre d’Art Contemporain in Genf statt.

Für die Taipei Biennale 2008 kuratierte Ressler eine Ausstellung zur Anti- Globalisierungsbewegung, A World Where Many Worlds Fit.
Die Wanderausstellung über die Finanzkrise, It’s the Political Economy, Stupid, die Ressler zusammen mit Gregory Sholette kuratierte, war seit 2001 bereits an acht verschiedenen Orten zu sehen; unter anderem im Centre of Contemporary Art in Thessaloniki, im Pori Art Museum in Finnland, in der Gallery 400 in Chicago und in der Galerija Nova in Zagreb.
Das Buch It’s The Political Economy, Stupid: The Global Financial Crisis in Art and Theory wurde 2013 im Verlag Pluto Press veröffentlicht.

Als Projektleiter arbeitet Ressler zusammen mit Ines Doujak an Utopian Pulse – Flares in the Darkroom, einem Forschungsprojekt, das vom Österreichischen Wissenschaftsfond (AR 183-G21) unterstützt wird. In Zusammenarbeit mit einer Gruppe von KünstlerInnen und KuratorInnen verwirklicht Ressler im Laufe des Jahres 2014 eine Reihe von Ausstellungen und Bannern für die Secession Wien.

Weitere Informationen:
www.ressler.at

What Is Democracy?
Termine: Montag, 23. Mai 2016 - Sonntag, 29. Mai 2016
Ort: -Haus 22, Foyer im 1. OG


Oscar Ardila

Oscar Ardila, bildender Künstler und Kurator, hat unter anderem die Ausstellung »Erinnerungsfelder/Campos de memoria« über zeitgenössische kolumbianische künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum 2000 bis 2011 kuratiert.

Abschlusspodium
Termine: Sonntag, 29. Mai 2016 : 14:00 - 16:00
Ort: -Haus 22, Foyer im 1. OG


Oscar Ardila und Elfriede Müller

Oscar Ardila und Elfriede Müller wollen den Fresken-Zyklus von Wolfgang Frankenstein und Hartmut Hornung, der trotz seiner Präsenz im U-Bahnhof Magdalenenstraße aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden zu sein scheint, sichtbar machen und

Auf der Suche nach den Spuren der Demokratie
Termine: Sonntag, 29. Mai 2016 : 12:00 - 14:00
Ort: -U-Bahnhof Magdalenenstraße


Pantea Lachin

… in Teheran geboren, Pantea Lachin lebt und arbeitet in Berlin.

Die Grundlage ihrer Arbeiten sind experimentelle Ansätze zu Themen wie Sprache, Wahrnehmungsverzerrung oder Grenzübergänge, mit denen sie das Potenzial von Kommunikationsmethoden erforscht. Sie beschäftigt sich mit transformativen künstlerischen Prozessen, atypischen Werkstoffen, schließt mal das Gewöhnliche aus, um Ungewöhnliches hervorzurufen.

Den Ausgangspunkt für Pantea Lachins Arbeiten bildet häufig der eigene biographische Hintergrund. Als Kind erlebte sie für mehrere Jahre den Krieg zwischen Iran und Irak und flüchtete als 10-Jährige mit ihren Eltern nach Deutschland. So wuchs sie in zwei sehr unterschiedlichen Kulturen und Welten auf.

Künstlerische Leiterin und Gründerin des Kunst- und Projektraums Outside Pluto www.facebook.com/outsidepluto

Untitled Event
Termine: Samstag, 28. Mai 2016 : 16:00 - 18:00
Ort: -Haus 22, Saal im 1. OG

Foreign Affairs
Termine: Samstag, 28. Mai 2016 : 15:00 - 16:00 | Sonntag, 29. Mai 2016 : 15:00 - 16:00
Ort: -Hof der ehemaligen Stasi-Zentrale-Hof der ehemaligen Stasi-Zentrale

Messe der unbekannten Fähigkeiten
Termine: Samstag, 28. Mai 2016 : 14:00 - 18:00 | Sonntag, 29. Mai 2016 : 14:00 - 18:00
Ort: -Hof der ehemaligen Stasi-Zentrale-Hof der ehemaligen Stasi-Zentrale


Reinigungsgesellschaft

Seit 1996 agiert die Reinigungsgesellschaft (RG) als Projektgruppe an der Schnittstelle von Kunst und Gesellschaft. Die Akteure der RG sehen die Widersprüche einer Gesellschaft im Strukturwandel als Ausgangspunkt ihrer Arbeit. In den Projekten werden Interventionen und Kooperationen der Bereiche Kunst, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft modellhaft erprobt.

Messe der unbekannten Fähigkeiten
Termine: Samstag, 28. Mai 2016 : 14:00 - 18:00 | Sonntag, 29. Mai 2016 : 14:00 - 18:00
Ort: -Hof der ehemaligen Stasi-Zentrale-Hof der ehemaligen Stasi-Zentrale

Unser Haus lernt sprechen!
Termine: Mittwoch, 25. Mai 2016 : 16:00 - 18:00
Ort: -Haus 22, Foyer im 1. OG


Stefan Krüskemper

Die kollaborativ und partizipativ angelegten Projekte von Stefan Krüskemper verhandeln gesellschaftliche und kontextbezogene Fragestellungen mit den Mitteln der Kunst. Formate der medienübergreifenden Arbeiten sind situative Interventionen und ortsspezifische Installationen. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bilden die Themenfelder »Arbeit, Tätigsein, Gemeinsinn«. Stefan Krüskemper ist Mitinitator der Citizen Art Days.

Untitled Event
Termine: Samstag, 28. Mai 2016 : 16:00 - 18:00
Ort: -Haus 22, Saal im 1. OG


Susann Bartsch und Silke Bauer

Im Kontext von Design, Kunst, Kultur und Wirtschaft machen Bartsch und Bauer es sich zur Aufgabe, gesellschaftliche Leerstellen zu füllen. Sie verbindet die Leidenschaft, künstlerische Strategien zu entwickeln, die zu Interaktionen und Austausch führen. In unterschiedlichen partizipativen und interdisziplinären Projekten erproben sie, was die ästhetische Praxis im Bereich Arbeit und Gesellschaft leisten kann. Sie bauen Ateliers auf, in denen Menschen mit verschiedenen Hintergründen ästhetische und handwerkliche Objekte entwickeln und realisieren Konzepte, durch die künstlerisch Unerfahrenen kreative Arbeits- und Denkmethoden und somit Zugänge und Möglichkeiten zur kulturellen Teilhabe vermittelt werden. Hierbei verstehen die beiden Künstlerinnen ihre Interventionen nicht als luxuriösen Zusatz, sondern als unverzichtbare kritische Auseinandersetzung mit aktuellen Phänomenen unserer Gesellschaft, egal wo der Einzelne in ihr steht.

Die Fahnen für Demokratie
Termine: Samstag, 28. Mai 2016 : 14:00 - 18:00 | Sonntag, 29. Mai 2016 : 14:00 - 18:00
Ort: -Haus 22, Foyer im 1. OG-Haus 22, Foyer im 1. OG


Tom Sello

Tom Sello ist Mitarbeiter der Robert-Havemann-Gesellschaft und Projektleiter der Open-Air-Ausstellung »Revolution und Mauerfall«. Die neue Dauerausstellung über Vorgeschichte, Verlauf und Folgen der Friedlichen Revolution eröffnet am 15. Juni 2016 im Innenhof der Stasi-Zentrale in Berlin-Lichtenberg.
Die Robert-Havemann-Gesellschaft dokumentiert und vermittelt die Geschichte und die Erfahrungen von Opposition und Widerstand in der SBZ/DDR. Der
Verein ist Träger des Archivs der DDR-Opposition. Er gibt Publikationen zur Oppositionsgeschichte heraus und betreibt politische Bildungsarbeit in Form von Ausstellungen, Veranstaltungen und Seminaren.

www.havemann-gesellschaft.de
www.revolution89.de

Der Thementag zum Campus für Kunst und...
Termine: Samstag, 28. Mai 2016 : 11:00 - 13:00 | Samstag, 28. Mai 2016 : 14:00 - 15:30
Ort: -Haus 22, Saal im 1. OG-Haus 22, Saal im 1. OG


Van Bo Le-Mentzel

Van Bo Le-Mentzel ist ein deutscher Architekt laotischer Herkunft. Er kam 1979 mit seinen Eltern nach Deutschland und wuchs in Berlin-Wedding auf, wo er die Humboldthain-Grundschule besuchte. Später betätigte er sich als Rapper und Graffiti-Künstler (Prime) und studierte Architektur an der Beuth Hochschule für Technik Berlin. 2010 absolvierte der junge und arbeitslose Architekt einen Tischler-Wochenendkurs an der Berliner Volkshochschule. Diese handwerkliche Erfahrung inspirierte ihn dazu, selbst eine Möbelkollektion zu entwerfen, worauf er Hartz-IV-Designermöbel zum Selbstbau mit geringem Kostenaufwand entwickelte, für die er inzwischen bekannt ist.

Day of Rights – Warum Migranten die perfekten Verfassungsschützer sind
Termine: Dienstag, 24. Mai 2016 : 19:00 - 21:00
Ort: -Haus 22, Foyer im 1. OG