Akteure


apl Prof. Niko Paech

Niko Paech ist ein deutscher Volkswirtschaftler und seit 2010 Gastprofessor am Lehrstuhl für Produktion und Umwelt (Akronym: PUM) an der UniversitätOldenburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem im Bereich der Umweltökonomik, der Ökologische Ökonomie und der Nachhaltigkeitsforschung. Paech bezeichnet als Postwachstumsökonomie ein Wirtschaftssystem, das zur Versorgung des menschlichen Bedarfs nicht auf Wirtschaftswachstum angewiesen ist, sondern sich durch Wachstumsrücknahme auszeichnet.

Postwachstumsökonomie
Termine: Freitag, 24. Februar 2012 : 17:00


Dellbrügge & de Moll

Dellbrügge & de Moll setzen sich mit gebauter Umwelt und ihrer Wirkung auf das Zusammenleben auseinander. Sie entwickeln kontextbezogene Projekte und diskursive Situationen. Dabei befragen sie auch die Bedingungen von Partizipation, die Parameter von Kommunikation und die Rolle, die Künstlern in diesen Zusammenhängen zugeschrieben wird.

voice over
Termine: Montag, 20. Februar 2012 : 10:00 - 13:00 | Mittwoch, 22. Februar 2012 : 11:00 - 14:00 | Donnerstag, 23. Februar 2012 : 15:00 - 18:00 | Freitag, 24. Februar 2012 : 15:00 - 18:00


Dr. Elfriede Müller

Dr. Elfriede Müller ist Leiterin des Berliner »Büro für Kunst im öffentlichen Raum«. Das Büro initiiert und fördert transparente Wettbewerbe für Kunst im öffentlichen Raum. Es betreibt ein umfangreiches Künstlerarchiv, berät und unterstützt die öffentliche Verwaltung, Architekten, Bauherren und vor allem Künstlerinnen und Künstler bei ihren Projekten und Wettbewerben. Ziel der Arbeit ist es, Raum für die Kunst zu erschließen und Künstlerinnen und Künstler in ihrer beruflichen Perspektive zu stärken. Das Büros für Kunst im öffentlichen Raum gibt die jährlich erscheinende Zeitung »Kunststadt Stadtkunst« heraus.

Die Stadt als Aktionsfeld. Henri Lefèbvre und die Revolution der Städte.
Termine: Donnerstag, 23. Februar 2012 : 19:00 - 20:30


Folke Köbberling

Folke Köbberling, 1969 in Kassel geboren, und Martin Kaltwasser, 1965 in Münster geboren, leben und arbeiten in Berlin. Die Künstler verwenden in ihren Arbeiten häufig Restmaterialien, die sie aus Schuttcontainern auf den Baustellen der Städte zusammen suchen, also alles, was im andauernden Stadtumbau verbraucht, verschlissen oder weggeworfen wird. Sie speisen so die Reste der Planungsprozesse in neue Gestaltungen wieder ein. Das Künstlerduo begreift die Stadt nicht als lineare Entwicklung zu einem festgeschriebenen Idealzustand, sondern als Prozess des dauernden Wandels.

Ästhetik des Widerstands
Termine: Freitag, 24. Februar 2012 : 19:00 - 20:30


Hanno Depner

Hanno Depner entwickelte an der Grenze von Literaturwissenschaft, Philosophie, Didaktik und Design den Buch-Bausatz «Kant für die Hand. Die „Kritik der reinen Vernunft” zum Basteln und Begreifen». Er leitete fünf Jahre lang das Lektorat des Internationalen Literaturfestivals Berlin und schrieb für Kulturinstitutionen sowie Print- und Onlinemedien.
Zurzeit forscht er an der Interdisziplinären Fakultät Rostock über Text- und Denkstrukturen, Versinnbildlichung, Übersicht und Raum.
Er ist Beiratsmitglied des Philosophiemuseums DenkWelten.

Kant für die Hand: Bastelperformance mit Kant-Crashkurs
Termine: Sonntag, 19. Februar 2012 : 17:00 - 18:00


ID22

Der gemeinnützige Verein id22: Institut für kreative Nachhaltigkeit setzt sich für eine kreative Kultur der nachhaltigen Stadtentwicklung ein und arbeitet mit engagierten Partnern und wechselnden Kooperationen daran, den Lebensraum in der Stadt qualitativ zu verbessern. Seit 2003 kommuniziert und unterstützt der Verein durch Projektbörsen und Netzwerkveranstaltungen wie den »Experimentdays« und der Internetdatenbank »Wohnportal« Berlin. Veröffentlichungen und diverse Veranstaltungsformate untersuchen und fördern die Potenziale selbstorganisierter und partizipativer Initiativen sowie städtischer Akteure aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen: Kunst und Kultur, Soziales und Nachhaltigkeit, Wissenschaft und lokale Ökonomie. id22 bietet mit Stadtführungen zu Fuß, per Fahrrad oder mit dem Boot eine Entdeckungsreise durch die vielfältigen Kulturen der nachhaltigen Stadtentwicklung. Workshops und Gespräche können diese Touren ergänzen und vertiefen die Inhalte kommunikativ wie sinnlich.

creative sustainability tours
Termine: Sonntag, 19. Februar 2012 : 14:00 - 16:00 | Sonntag, 26. Februar 2012 : 12:00 - 14:00


Juliane Wedell

1978 geboren in Leipzig. Studium der Freien Kunst an der Bauhaus Universität Weimar. Diplom Januar 2005. Teilnahme am Advanced Course of Visual Arts der Fondazione Ratti in Como, Italien. Teilnahme an verschiedenen Ausstellungen in Como, Milano, Berlin.

Kleingeld oder kein Geld
Künstlerische Recherche über verschiedene Aktivitäten aus dem Bereich der Schattenwirtschaft im Raum Berlin-Kreuzberg

Termine: Samstag, 25. Februar 2012 - Montag, 03. Juni 2013 : 11:00 - 14:00


Kerstin Polzin

Das Entwickeln und Erforschen von eigenen Formen der Kommunikation, die Arbeit mit und an den gesellschaftlichen Zustandsräumen, ist die Grundlage aller Projektformate und Kooperationen Kerstin Polzins. Das Vermitteln von Kunst als gesellschaftliche Sprache und die Aktivierung und Aneignung künstlerischen Handelns der Beteiligten der Projekte stehen dabei in einem besonderen Fokus. Seit 2005 arbeitet sie mit Anja Schoeller unter dem Label zwischenbericht an nationalen und Internationalen Ausstellungen und Projekten. Mit Stefan Krüskemper arbeitet sie seit 2009 an der Intervention Superconstellation, die sich mit Fragen der Arbeit und der Gesellschaft auseinandersetzt.

Kerstin Polzin ist Mitinitatorin der Citizen Art Days.

Superconstellation
Termine: Mittwoch, 22. Februar 2012 : 19:00 - 21:00


María Linares

Linares interessiert sich für Zwischenmenschliches, sowohl in der eigenen Kunstproduktion wie auch in den Projekten, die sie organisiert und kuratiert. Ihr geht es ihr nicht nur um die Menschen, die freiwillig in ausstellungen gehen, sondern auch besonders um solche, die sie unter freiem Himmel überraschen kann. Die Projekte vollziehen sich in der konkreten Zusammenarbeit mit ihnen, d.h. in dem Austausch und in der aktiven Teilnahme von Ausstellungsbesuchern oder Passanten.

María Linares ist Mitinitatorin der Citizen Art Days.

Schwarzarbeiter
Termine: Sonntag, 19. Februar 2012 : 20:00 - 21:00 | Samstag, 25. Februar 2012 : 20:00 - 21:00


Matthias Böttger

Matthias Böttger, geboren 1974, studierte Architektur und Stadtplanung in Karlsruhe und London. Er leitet das Berliner Büro „raumtaktik – räumliche Aufklärung und Intervention”. 2007/08 hatte er eine Gastprofessur für Kunst und öffentlicher Raum an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg inne. 2008 war er Generalkommissar für den deutschen Beitrag „Updating Germany – Projekte für eine bessere Zukunft” zur Architekturbiennale in Venedig. 2009 war er Stipendiat an der Akademie Schoss Solitude. Zurzeit lehrt er an der ETH Zürich „Kunst + Architektur” und 2010 hat er die Leitung des aut - Architektur und Tirol - in Innsbruck übernommen, wo auch seine Ausstellungsserie aut.raumproduktion zu sehen war. Seit Juni 2011 ist Matthias Böttger Kurator des DAZ in Berlin.

Wo wir gemeinsam etwas tun können? WIR?
Termine: Samstag, 25. Februar 2012 : 19:00 - 20:30


Michael Betzner-Brandt

Michael Betzner-Brandt studierte Chordirigieren (UdK Berlin, Prof. Uwe Gronostay), Schulmusik (HfM Detmold) und Philosophie (Uni Bielefeld, TU Berlin).
Er ist Dozent für Chor- und Ensembleleitung an der Universität der Künste Berlin. Dort leitet er auch die Fabulous Fridays – JazzPopChor der UdK Berlin. Konzertreisen führten nach Frankreich (Paris und Caen, 2007), USA (Washington und New York, 2008) und China (Peking, Nanjing, Shanghai, 2009).
Mit den Fabulous Fridays gewann er den 1. Preis beim Berliner Chorwettbewerb 2009 und den 2. Preis sowie einen Sonderpreis beim Deutschen Chorwettbewerb 2010 in Dortmund.
In Berlin leitet Michael Betzner-Brandt außerdem den klassischen KammerchorConsortium musicum Berlin, den Jazzchor BerlinVokal und High Fossility-RockPopChor 60+ an der Musikschule Neukölln.
2009 veröffentlichte er drei Bände zum Thema Singen ohne Noten. Seit einigen Jahren gibt er seine Erfahrungen mit Improvisation und Stimme im Rahmen von Seminaren und Workshops im In- und Ausland wieder.

„Ich kann nicht singen”-Chor
Termine: Sonntag, 19. Februar 2012 : 17:00 - 18:00


Pia Lanzinger

Die Künstlerin Pia Lanzinger beteiligt sich am Bürgercampus.

Pia Lanzinger wendet sich in ihren Projekten aktuellen politischen wie kulturellen Erscheinungen zu. Besonders interessiert sie sich für die Wechselwirkungen zwischen globalen Strukturen und lokalen Phänomenen. Sie beschäftigt sich mit Raumkonzepten und untersucht Strukturen des öffentlichen Raums ebenso wie private Wohn-arrangements oder Stadt- und Wohnarchitekturen. Ihre interaktiven Aktionen, Installationen, Videos und fotografischen Arbeiten analysieren narrative Verfahren der individuellen und kollektiven Selbstvergewisserung und versuchen dadurch die fragilen Konstruktionen von Identitäten sichtbar zu machen. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Projekten im öffentlichen Raum. Dabei setzt sie sich mit dem aktuellen Wandel des Urbanen auseinander und macht ihn zum Gegenstand künstlerischer Analyse.

»Ich kenne kaum eine Künstlerin die so unmittelbar in das Leben von Bürgern an einem Ort einsteigt wie Pia Lanzinger. Sie ist eine Forscherin der Lebensverhältnisse und eine Aktivistin der Kunst. Ob soziale, politische, historische oder kulturelle Gegebenheiten, Pia Lanzinger spürt sie mit investigativer Energie auf.« Martin Köttering, Präsident der Hochschule für bildende Künste Hamburg.

Partizipatorische Kunstpraxis als performative Kritik
Termine: Montag, 20. Februar 2012 : 19:00 - 20:30


Platoniq

Platoniq ist der Hauptförderer der Kollektivfinanzierungsplattform Goteo.org. Die Gruppe gründete 2011 die Stiftung »Fuentes Abiertas« (Offene Quellen), die die Plattform mit dem Ziel betreibt, freies Wachstum, Information und offene Quellen in der zivilen Gesellschaft, in Unternehmen und in öffentlichen Institutionen zu unterstützen.

Seit 2001 initiiert Platoniq Projekte, in denen die soziale Nutzungen von ICTs (Information and Comunication Tecnologies) und die Arbeit im Netzwerk zur Unterstützung von Kommunikation, Selbstbildung und Mitwirkung. Jedes Jahr erprobt Platoniq innovative Informatikanwendungen und Methodologien und veröffentlicht urheberfreie Ressourcen, die von sozialen und kulturellen Organisationen in Europa und Lateinamerika benutzt werden.

Seit 2003 ist Platoniq eine Entität, die mit dem „Centro de Cultura Contemporánea de Barcelona” zusammen arbeitet und in den letzten Jahren, hohe Auszeichnungen für ihre Pionierarbeit im Design von Werkzeuge für Bürgerbeteiligung und für kulturelle Innovation erhielt. Zu ihren bekanntesten Projekten zählen »Burn Station«, ein System zur Verteilung von Copyleftmusik (2004), der öffentliche Server für Netz-Radio »OpenServer« (2005), die Tauschplattform »Banco Común de Conocimientos« (Bank of Common Knowledge) (2006), das Schwarze Brett für audiovisuelle Ankündigungen »S.O.S.« (2009) und die Methodologienplattform für kollektives Lernen und Arbeiten »Youcoop.org«.

Das Gemeingut finanzieren – Goteo.org (crowdfunding the commons)
Termine: Donnerstag, 23. Februar 2012 : 16:30 - 18:00 | Freitag, 24. Februar 2012 : 11:00 - 14:00 | Freitag, 24. Februar 2012 : 15:00 - 18:00


Reinigungsgesellschaft

Die RG agiert seit 1996 als Projektgruppe an der Schnittstelle von Kunst und Gesellschaft. Die Akteure der RG sehen die Widersprüche einer Gesellschaft im Strukturwandel als Ausgangspunkt ihrer Arbeit. In den Projekten werden Interventionen und Kooperationen der Bereiche Kunst, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft modellhaft erprobt.

Politiken des Raumes – Strategien und künstlerisches Handeln
Termine: Dienstag, 21. Februar 2012 : 19:00 - 20:30


Shelley Sacks

Shelley Sacks, geboren in Südafrika, wohnhaft in Oxford, erforschte als Schülerin und später Mitarbeiterin von Joseph Beuys seine Idee der »Sozialen Plastik« und die Beziehung von Imagination und transformativen Prozessen. Sie arbeitet seit über 30 Jahren in verschiedenen Kontexten an praktischer sozialer Entwicklung und zivilgesellschaftlichen Prozessen. Sie ist überzeugt, dass es möglich und notwendig ist, ein wirklich interdisziplinäres Verständnis zu erlangen, und dass moralische Intuition dafür am wichtigsten ist.

Earth Forum
Termine: Montag, 20. Februar 2012 : 11:00 - 14:00 | Montag, 20. Februar 2012 : 15:00 - 18:00 | Dienstag, 21. Februar 2012 : 11:00 - 14:00 | Dienstag, 21. Februar 2012 : 15:00 - 18:00 | Mittwoch, 22. Februar 2012 : 11:00 - 15:00 | Mittwoch, 22. Februar 2012 : 15:00 - 18:00 | Donnerstag, 23. Februar 2012 : 11:00 - 15:00 | Donnerstag, 23. Februar 2012 : 15:00 - 18:00 | Freitag, 24. Februar 2012 : 11:00 - 15:00 | Freitag, 24. Februar 2012 : 15:30 - 18:00 | Samstag, 25. Februar 2012 : 11:00 - 14:00 | Samstag, 25. Februar 2012 : 15:00 - 18:00 | Sonntag, 26. Februar 2012 : 11:00 - 14:00


Simone Zaugg und Pfelder

Organisatoren des Kunstprojektes „Kurt-Kurt | Kunst und Kontext im Stadtlabor Moabit”

Kurt-Kurt: Kunst und Kontext im Stadtlabor Moabit
Termine: Freitag, 24. Februar 2012 : 19:00 - 20:30


Stefan Krüskemper

Die kollaborativ und partizipativ angelegten Projekte von Stefan Krüskemper verhandeln gesellschaftliche und kontextbezogene Fragestellungen mit den Mitteln der Kunst. Formate der medienübergreifenden Arbeiten sind situative Interventionen und ortsspezifische Installationen. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bilden die Themenfelder »Arbeit, Tätigsein, Gemeinsinn«. Stefan Krüskemper ist Mitinitator der Citizen Art Days.

Superconstellation
Termine: Mittwoch, 22. Februar 2012 : 19:00 - 21:00


Stephanie Hanna

Die bildende Künstlerin Stephanie Hanna bietet seit 2005 mit verschiedenen praktischen, künstlerischen Workshops auf der Basis von Street Art und Graffiti Menschen ab 50 Jahren Möglichkeiten an, neue visuelle Ausdrucksmöglichkeiten für sich zu entdecken. In der gemeinsamen Arbeit werden (auch die eigenen) Vorurteile hinterfragt. Über die Jahre hat sich aus den regelmäßig Teilnehmenden eine kontinuierliche und doch offene Gruppe gebildet.

Von der praktischen Arbeit ausgehend werden gesellschaftliche Fragen thematisiert, z.B.

  • Wer bestimmt die Gestaltung von öffentlichem Raum, und welchen Einfluss hat diese?
  • Wie können wir uns und unsere Vorstellungen und Wünsche öffentlich sicht-, hör-, erlebbar machen?
  • Wie kann ein gemeinsamer Raum auch bei unterschiedlichen ästhetischen Vorstellungen mit- und nebeneinander gestaltet werden?

In der Präsentation stellen Stephanie Hanna und Teilnehmende des Projekts einige der Workshopkonzepte exemplarisch vor, mit anschließender Diskussion

senior street art
Termine: Samstag, 25. Februar 2012 : 17:30 - 19:00


Susanne Bosch, Dragan Miloševski

Susanne Bosch ist Künstlerin, Kunstforschende und Lehrende. Seit 2007 leitet sie gemeinsam mit Dan Shipsides das MA-Programm Art in Public an der University of Ulster in Belfast. Sie studierte Kunst an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Zudem ist sie ausgebildet als Open Space Begleiterin (2008) und Konflikttransformatorin (2004). Susanne ist international an Ausstellungen und Projekten im öffentlichen Raum beteiligt, u. a. bei art-based research/research-based art mit Aufenthalten in Ramallah und der West Bank (2010/11), Madrid Abierto 2009/2010, Berlin/Istanbul (2009, mit Ausstellungen in Berlin und Istanbul), The Pre-History of Crisis (II), Project Arts Centre Dublin und Belfast Exposed (2009), THE COMMON GOOD: The Enterprise of Art, PAN | palazzo arti napoli, Naples, Italien (2008).
Susanne hat zahlreiche Publikationen veröffentlicht, zuletzt STATE (2011) zusammen mit dem Künstler Anthony Haughey, Dublin (Herausgeber: Project Arts Centre Dublin) und „Connection-artists in communication” (2012) zusammen mit dem Künstlerin Andrea Theis, Köln (Herausgeber: Interface Belfast). Neben den Kunstprojekten gibt sie regelmäßig Kurse und Open Space Workshops im In- und Ausland, zuletzt in Mexico City (2010), Limerick, Galway, Belfast, Hilltown und Glencree (alle 2011). Sie lebt derzeit in Belfast (Nordirland) und Berlin.

Dragan Miloševski ist ein Konfliktmanager aus Mazedonien, wo er für eine internationale Organisation in der zivilen Konfliktbearbeitung gearbeitet hat (2003-2005). Als ausgebildeter Lehrer (Ss. Cyril und Methodius Universität Skopje, Mazedonien), hat er als Friedensfachkraft im Erziehungsbereich gearbeitet. Er leitete und organisierte Trainings für die Alterstufe 10-18 sowie für die Lehrer; ferner Train-the-Trainer Workshops und Supervision für Praktikanten und Voluntäre. Seit 2006 lebt er in Belfast. Er nahm 2006/7 an einem Kunst und Konflikt Training mit Fokus auf Augusto Boals „Theater der Unterdrückten” und „Forumtheater” teil (DIT, Dundalk Institute of Technology, Ireland). Seit 2009 studiert er einem Master in „Kreative Konfliktlösung durch die Kunst” (MA in Constructive Conflict Transformation through the Arts) University College Plymouth St Mark & St John, Marjon. In Belfast arbeitet er im sozialen Bereich und gibt nebenbei Kurse in gewaltfreier Konfliktbearbeitung.

Wenn bloss nicht immer dieser ’Nerv’ wäre... Working with public and people, conflict is part of life
Termine: Samstag, 25. Februar 2012 : 15:00 - 18:00